Klassische Kosmetik

Klassische Kosmetik

 

zwei-linien-des-gesichts-zum-augenbrauen-formen

 

 

Individuelle Gesichtdbehandlung für jeden Hauttyp

 

  • Reinigung
  • Hautbeurteilung
  • Peeling-Vapozon
  • Tiefenreinigung
  • Brauen zupfen
  • Massage für Gesicht, Hals, Dekolleté, Nacken
  • Gesichtspackung
  • Tagespflege

 

Ziel der Behandlung ist es, mit geeigneten Pflegepräparaten und gezielten Anwendungen das Erscheinungsbild der Haut zu verbessern und ihre Funktionen zu unterstützen.

Der Ablauf einer klassischen Gesichtsbehandlung wird immer individuell, entsprechend dem momentanen Hautzustand und den Wunschäusserungen des Kunden gestaltet.

Spezielle Behandlungsverfahren (z.B. biologisch-enzymatisches Peeling, Fruchtsäurepeeling) und Zusatzbehandlungen (z.B. Wimpern färben, Oberlippe wachsen) können gerne in die Behandlung mit eingebaut werden.

Die klassische Gesichtsbehandlung braucht je nach Zustand und Alter der Haut alle vier bis sechs Wochen eine Wiederholung.

 

Die Haut

bildschirmfoto-2015-03-04-um-11-40-14

 

Die Haut ist das größte Gewebe des Menschlichen Körpers. Sie hat eine Fläche von 1,4 bis 2 m” und macht mit fast 20 kg gut ¼ unseres Körpergewichts aus.

Sie hat viele wichtige Eigenschaften: Sie dient dem Schutz, übernimmt Ausscheidungsfunktionen, unterstützt unsere Wärmeregulierung und die Hautatmung und sie ist in der Lage, Stoffe aufzunehmen.  Sowohl von Fläche, Volumen und Vielfältigkeit ist die Haut das größte unserer Sinnesorgane.

Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Haut. Die individuelle Verteilung von Sinneszellen, Schweiß- und Talgdrüsen. Pigmenten sowie von Körperbehaarung bilden das Grundmuster unserer Haut. Zusätzlich kann unsere Haut nach vier Hauttypen unterschieden werden. Alter und Geschlecht sind weitere Differenzierungsmöglichkeiten der Haut.

Hier bei Beautyfulme  werden die Behandlungen individuell auf Ihren Hautzustand eingestellt.

Kombiniert mit der abgestimmten Heimpflege, erhalten Sie die Jugendlichkeit und Spannkraft ihrer Haut.

 

 Hauttypen

uv-schutz-klaiber-markisen

 

Um die Haut richtig behandeln zu können, ist es wichtig, ihre spezifischen Eigenschaften möglichst genau zu kennen. Wir müssen vorab wissen, welche Merkmale, Bedürfnisse und Probleme unsere Gesichtshaut hat. Neben der normalen Haut, dem Idealzustand, werden drei weitere Hauttypen mittels verschiedener Merkmale unterschieden. Unterscheidungskriterien sind der Fett- und der Feuchtigkeitsgehalt der Oberhaut. Der Charakter der Haut und ihre grundlegenden Eigenschaften werden uns von den Eltern vererbt. Eine optimale Hautpflege ist unsere Sache. Sie zielt immer darauf, eventuell bestehende Ungleichgewichte und Defizite auszugleichen.

 

Normale Haut

Die normale Haut besitzt ausreichend Fett und Feuchtigkeit, ihr Säureschutzmantel und Hydro-Lipid-Film, ist intakt. Dieser Hauttyp verfügt über einen guten Spannungszustand und hat kaum sichtbare Poren. Normale Haut ist widerstandsfähig und sieht glatt, rosig und geschmeidig aus.

 

Fettige Haut

Dagegen produziert fettige Haut zu viel Talg. Dadurch glänzt sie und hat ein öliges, großporiges Aussehen. Sie neigt zu Unreinheiten und Pickeln. Dieser Hauttyp ist häufig schlecht durchblutet und wirkt sehr dick, da sich die Hautschuppen nicht so leicht lösen wie im Normalfall. Ein Vorteil hingegen ist, dass Fältchen erst später als bei anderen sichtbar werden.

 

Trockene Haut

Trockene Haut ist ein sehr häufig vorkommender Hauttyp. Ihre Struktur ist feinporig und spröde. Aufgrund des Fettmangels neigt sie zur Bildung von Fältchen, ist glanzlos, schuppt und spannt schnell; Feuchtigkeit wird nur unzureichend gebunden. Erweiterte Äderchen an den Wangen (Cuperose) und das Fehlen von Unreinheiten sind weitere Merkmale. Trockene Haut weist zudem einen nur dünnen Schutzfilm auf, wodurch die Barrierefunktion, das heißt der Eigenschutz, beeinträchtigt sein kann.

 

Mischhaut

Die Mischhaut verfügt sowohl über fettige als auch über trockene bzw. normale Hautpartien. Fettig ist vor allem die so genannte T-Zone, also Stirn, Nase und Kinn; sie hat die höchste Talgdrüsendichte. Trockene Haut findet man häufig um die Schläfen, Augen und an den Wangen. Ideal ist es, die unterschiedlichen Hautpartien entsprechend ihren Bedürfnissen unterschiedlich zu pflegen.

 

 

UV-A-B- Strahlen

uva-uvb-skizze-pce-uv34

 

Was ist UV-Strahlung?

Ultraviolette (UV-) Strahlung ist elektromagnetische Strahlung. Aufgrund ihrer Energie gehört UV-Strahlung zur sogenannten nichtionisierenden Strahlung. UV-Strahlung liegt im elektromagnetischen Spektrum oberhalb des sichtbaren Lichts an der Grenze zur ionisierenden Strahlung.

 

Wellenlängen

UV-Strahlung wird in drei Bereiche unterteilt:

  • UV-A (Wellenlänge 400 – 315 Nanometer (nm))
  • UV-B (Wellenlänge 315 – 280 nm)
  • UV-C (Wellenlänge 280 – 100 nm).

Die UV-Strahlung ist für den Menschen nicht sichtbar und kann auch nicht mit anderen Sinnesorganen wahrgenommen werden. Die Strahlung kann positive und negative Wirkung  hervorrufen. Aufgrund der überwiegend negativen Auswirkungen von UV-Strahlung ist ein vorsichtiger Umgang mit UV-Strahlung und die Berücksichtigung geeigneter Schutzmaßnahmen dringend erforderlich .

Einteilung der UV-Strahlen nach Wellenlängenbereichen

Je kürzer die Wellenlänge umso energiereicher ist die Strahlung – und umso schädigender wirkt sie beim Menschen.

Der UV-Anteil der Sonnenstrahlung, der am Erdboden ankommt, variiert in hohem Maße und ist vornehmlich vom Sonnenstand (geographische Breite, Tages- und Jahreszeit), vom Gesamtozongehalt der Atmosphäre und der Bewölkung abhängig. Das Ozon in der hohen Atmosphäre und Bewölkung halten den energiereichsten UV-Anteil – die UV-C-Strahlung – vollständig und die UV-B-Strahlung zum Teil zurück. Die Erde erreichen also in erster Linie natürliche UV-B- und UV-A-Strahlung.

 

Künstliche UV-Strahlung

UV-Strahlung kann auch künstlich erzeugt werden. Eine aus Sicht des Strahlenschutzes sehr bedenkliche Anwendung künstlicher UV-Strahlung sind Solarien. Die künstlich erzeugte UV-Strahlung unterscheidet sich in ihrer Wirkungsweise nicht von der natürlichen UV-Strahlung. Bei der Nutzung von Solarien können dieselben Schädigungen der Augen und der Haut auftreten, wie sie von einer erhöhten Bestrahlung durch die Sonne bekannt sind. Die in Solarien verwendete UV-Strahlung ist in gleichem Maße wie die UV-Strahlung der Sonne krebserregend für den Menschen.

Wie wirkt UV-Strahlung?

Wie schön ist es, wenn die Sonne scheint! Viele Menschen genießen jeden Sonnenstrahl, insbesondere Kinder und Jugendliche zieht es nach draußen. Und der Sonnenschutz? Er ist keineswegs selbstverständlich, doch unbedingt notwendig. Denn die in der Strahlung  der Sonne enthaltene UV-Srahlung hat neben dem positiven Effekt  der Vitamin-D-Bildung auch negative Wirkungen für die Gesundheit. Man unterscheidet zwischen kurzfristigen (akuten) und langfristigen (chronischen) Wirkungen.

 

Kurzfristige Wirkungen

Kurzfristige Wirkungen treten unmittelbar oder Minuten, Stunden und Tage nach einer UV-Belastung auf. Die auf lange Sicht gesehen bedeutsamste Wirkung ist die Schädigung des Erbguts (DNA) durch UV-Strahlung weit bevor ein Sonnenbrand entsteht. Diese Schäden können von den Hautzellen bis zu einem bestimmten Maß selbst repariert werden. Bei Überbelastung, also bei ausgedehnten Sonnenbädern sowie bei häufigen Solarienbesuchen, funktioniert das aber nicht mehr. So verbleiben, auch ohne dass ein Sonnenbrand auftreten muss, Erbgutschäden in den Hautzellen die zu Krebserkrankungen führen können.

Zu den kurzfristigen Wirkungen an den Augen gehören:

  • Hornhautentzündung (Photokeratitis),
  • Bindehautentzündung (Photokonjunktivitis) sowie
  • photochemische Netzhautschäden.

An der Haut treten unter anderem folgende kurzfristige Wirkungen auf:

  • Pigmentierung (Bräunung) der Haut mit Bildung einer Lichtschwiele,
  • Hautrötung/Sonnenbrand (Erythem),
  • Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppression) und
  • Initiierung der Bildung des körpereigenen Vitamin D.

Langfristige Wirkungen

Langfristige Wirkungen werden als Spätfolgen nach Jahren beziehungsweise Jahrzehnten erst sichtbar.

Eine langfristige Wirkung auf die Augen ist die

  • Linsentrübung (Grauer Star).

An der Haut sind die langfristigen Wirkungen:

  • die Hautalterung und vor allem
  • der Hautkrebs.